Mobilität steht vor einem Umbruch, wie es ihn Jahrzehnte nicht gegeben hat: CO2 Grenzwerte, E-Mobilität, Wasserstoffantriebe, autonomes Fahren – die Themen sind vielschichtig. Rheinland- Pfalz will mit den Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen beim Dauerlauf um die Zukunft der Mobilität einen wichtigen Beitrag leisten. Vom vollautomatischen Tankcontainer-Fahrzeug der BASF bis hin zum autonomen Elektro-Bus „EMMA“: Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing verweist auf die enorme Kompetenz aus Rheinland-Pfalz bei der Entwicklung von autonom bzw. automatisiert fahrenden Fahrzeugen.
RLP: starker Standort für Innovation: "Die Fahrzeugindustrie ist eine Schlüsselindustrie in Rheinland-Pfalz. Mit der Stärkung der Branche stärken wir Rheinland-Pfalz als Wirtschaftsstandort. Eine starke Fahrzeugindustrie in Rheinland-Pfalz bedeutet Wertschöpfung und Wohlstand für die Bürgerinnen und Bürger im Land.“ - Dr. Volker Wissing
Autonomes Fahren ist Realität in RLP
Wie von Geisterhand bewegt sich der Bus über den Parkplatz der Opel Arena in Mainz. Wo ist der Fahrer? Fehlanzeige! Der elektrisch angetriebene Bus fährt die Teilnehmer der Fachmesse „We move it“ vollautonom zum Eingang des Mainzer Fußballstadions.
Auf dem Kongress sprach der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing. Er will Unternehmen beim Thema autonomes Fahren unterstützen. Zu diesem Zweck hat er eine neue Lotsenstelle eingerichtet. „Autonomes Fahren ist in Rheinland-Pfalz längst Realität“, sagte der Wirtschaftsminister. Das Land sei im Bereich autonomes Fahren schon jetzt ein starker Standort mit zahlreichen Herstellern, Zulieferern und Forschungseinrichtungen. Insbesondere bei Nutzfahrzeugen. In Wörth betreibt etwa Mercedes-Benz das größte Lkw-Montagewerk der Welt, so der Minister.
Mobilitätsprojekte von Daimler, BASF und Co.
Präsentiert wurden Projekte zum Thema autonomes Fahren von Unternehmen, die im Land angesiedelt sind. Neben Mercedes-Benz war auch zum Beispiel der Chemiekonzern BASF vor Ort, der größte Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz.
Zukunft zum Einsteigen: Besuch bei Navya
Elektromobilität und autonomes Fahren waren auch zentrale Themen der Wirtschaftsreise nach Frankreich. Vertreter von neun Unternehmen sowie aus Politik und Wirtschaft waren vier Tage zu Gast im Nachbarland, einem der traditionell wichtigsten Handelspartner von Rheinland-Pfalz.
Wissing machte unter anderem Station beim Fahrzeughersteller Navya in Lyon, dem Hersteller des autonomen Kleinbusses, der beim Fachkongress in Mainz die Besucherinnen und Besucher vom Parkplatz zum Eingang brachte.
„Mit der Entwicklung unserer Transportlösungen, die autonom, fahrerlos und elektrisch sind, können wir die Idee der Mobilität in Städten revolutionieren“, so Navya-Chef Christophe Sapet. Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing weiß, dass dies ein Schritt ist, dem noch viele folgen werden. Die Mobilität der Zukunft ist eben kein Sprint, sondern ein Dauerlauf, der gerade erst begonnen hat.
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